Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH)

Was sind abH?
Zusätzlich zur betrieblichen und berufsschulischen Ausbildung erhalten die Teilnehmenden regelmäßig abH-Unterricht. Er findet an mindestens drei Unterrichtsstunden pro Woche statt, meist nachmittags oder abends. Darüber hinaus steht den Teilnehmenden eine Sozialpädagogin zur Seite. Im Rahmen von abH bekommen Auszubildende Unterstützung bei beruflichen und privaten Problemen, bei Prüfungsstress und Lernschwierigkeiten. In kleinen Gruppen oder im Einzeltraining helfen Ihnen die abH-Fachkräfte schulische, fachpraktische oder persönliche Probleme zu überwinden.


Wer kann daran teilnehmen?
Das Angebot richtet sich an junge Menschen, die zusätzliche Förderung und Unterstützung benötigen, um ihr Ausbildungsziel zu erreichen z.B. wenn der Ausbildungsabschluss gefährdet ist, weil die Noten in der Berufsschule oder die Deutschkenntnisse nicht reichen, um die Ausbildung erfolgreich zu beenden.


Wie kann man ausbildungsbegleitende Hilfen beantragen?
Die ausbildungsbegleitenden Hilfen führen wir im Auftrag der Agentur für Arbeit / Jugenberufsagentur bzw. des Jobcenters durch. Interessierte Personen sollten sich zunächst dort informieren und einen Antrag stellen. Hier wird geprüft, ob die Voraussetzungen für abH vorliegen. Dafür werden folgende Unterlagen (in Kopie) benötigt: Ausbildungsvertrag, das aktuelle Berufsschulzeugnis, das Zwischen- oder Abschlusszeugnis.


Was kostet abH?
Die abH sind für die Teilnehmenden kostenlos. Das Angebot wird vollständig von der Agentur für Arbeit bzw. des Jobcenters finanziert.


Weitere Informationen für Auszubildende
https://www.arbeitsagentur.de/bildung/ausbildung/ausbildungsbegleitende-hilfen
Informationen für Ausbildungsbetriebe
https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/ausbildungsbetrieb/ausbildungsbegleitende-hilfen-arbeitgeber